Selbstständig machen: 5 Tipps für Unentschlossene!

Selbstständig machen: An alle, die selbstständig werden wollen, es aber nicht können oder schaffen. Ratschlag Selbstbewusstsein La Sara Leona aka Sara Erb aus Innsbruck in Tirol, Österreich. Übrigens mit einer C/ME Eyewear Brille von Miller United Optics.

Liebste Freunde! Im Sommer wurde es etwas ruhig hier, I do know. Aber das hatte auch einen Grund. So viel sei verraten: Es hat mit selbstständig machen zu tun. Und mit schaffen 😉

Aber jetzt quatschen wir erst mal über Alltagssituationen. Kennt ihr das, wenn ihr pünktlich um 9 Uhr im Büro sitzen müsst, aber doch gerade so im Flow sein würdet und motiviert, Dinge gleich am Morgen zu erledigen? Also ich kenne das. Beziehungsweise kannte das.

Und verstand dadurch recht schnell den Unterschied zwischen BERUF und BERUFUNG.

Morgendliche Motivation: gekappt!

Seit dem Tag, an welchem ich einen routinierten Morgen in mein Leben etablierte, stand ich motivierter auf und war richtig gespannt auf alles, was auf meiner To-Do stand. Eine Liste, die ja sonst eher mit negativen Emotionen konnotiert wird.

Ich machte Yoga, ich trank bewusst mein Käffchen (na gut, den zweiten bewusst; der erste Kaffee fungiert mehr als Lebenserhalter um 6 Uhr morgens :-D), ich meditierte ein paar Minütlichen. Ich füllte mich mit Energie und setzte mich an den PC.

Wie immer, wenn ich im „Tunnel“ bin, vergesse ich die Zeit, darum stellte ich mir morgens immer brav einen Wecker. (siehe hierzu auch gerne meinen Beitrag zu MORGENROUTINE)
Den Wecker, der mich daran erinnern sollte, dass ich eigentlich los sollte. In die Arbeit. Obwohl ich doch schon arbeitete. Nur eben nicht im Büro.

Die Situation war verzwickt. Ich MUSSTE ja los, war jedoch im Flow. Blogpost hier, Newsletter da, Instagram-Redaktionsplan dort, Projektplanung da. Mist.

Gut. Ich düste also ins Büro, um meiner „eigentlichen Arbeit“ nachzugehen und nahm mir fest vor, NACH DER ARBEIT ZU ARBEITEN.

Ja genau. Wie gut das funktioniert, weiß jeder unter euch, der nebenberuflich noch was macht.

Die „Eigentlich will ich was anderes machen“-Misere

Diese Misere kennt dann wohl auch jeder von euch, der sich gerne selbstständig machen würde. Jeder, der eigentlich etwas anderes machen würde als das, was er temporär tut. Oder jeder, der einfach mehr von dem machen will, was ihm Spaß macht und ihn erfüllt.

Ja, Erfüllung.

Die gute, alte Erfüllung. Ich kann euch gleich sagen, I feel you, wenn ihr gerade mit euch selbst hadert und nicht wisst, wie ihr aus eurer jetzigen Situation ausbrechen könnt.

Ich war jahrelang in dieser Situation. Ich fühlte eine seltsame Energie in mir, die ich nicht zuordnen konnte. Dennoch wusste ich, dass diese Energie – sie fühlte sich wie ein Ruf von oben an – mir etwas sagen wollte. Ich verstand nur sehr lange nicht, was genau. Die Folge war eine chronische berufliche Unerfülltheit, denn ich fühlte, dass da „noch mehr ging“, doch ich konnte dieses Mehr nicht greifen.

Tausende von Ideen streiften meinen cerebralen Cortex, doch ich führte sie nur halbständig aus.

Schließlich musste ich doch zur Arbeit, ich hatte keine Zeit!

Die Angst vor dem Sprung ins Ungewisse

Mittlerweile weiß ich, dass ich jahrelang meine Eingebungen von oben unterdrückte, um diesen Sprung ins Ungewisse nicht machen „zu müssen“. Ich fühlte mich ja auch irgendwie wohl in diesem Hamsterrad.
9 to 5, Montag bis Freitag, eine halbe Stunde Mittagspause, Firmenhandy, kontinuierliches Gehalt. So ein Angestelltendasein hat ja grundsätzlich viele Vorzüge.

Jedoch gibt es Menschen, denen diese Vorzüge genügen und welche, bei denen das eben nicht der Fall ist.

La Sara Leona Sara Erb Designelement in Apricot

Selbstständig machen?
Meine Tipps für angehende Selbstständige

Bis hierher kann mir vermutlich jeder von euch folgen, dem der Gedanke, sich selbstständig zu machen, im Kopf herumschwirrt.

Nun hab ich ein paar Tipps für alle, die sich gerne selbstständig machen wollen, es aber nicht schaffen!

1. Mach das, was dich erfüllt und was du gut kannst, zu deiner Berufung.

Es ist nämlich so: Wenn du eine Arbeit machst, die du zwar ganz nett findest und auch einigermaßen gerne machst, ist das zwar schon mal besser als sie abgrundtief zu hassen. Leider ist es aber auch so, dass dich „nett“ nicht wirklich erfüllt. Oder löst das Wort „nett“ in dir Emotionen aus? Eben. Tut es einfach nicht. „Nett“ ist für mich ein Nicht-Wort. Es sagt nichts aus.

Das, was du täglich 8 Stunden lang machst, sollte mehr als „nett“ sein.

Wenn deine Arbeit „nett“ ist, ist es dein Beruf. Wenn sie dich erfüllt und du in ihr aufgehst, ist es eine Berufung. Du bist für diese Arbeit berufen. Spürt ihr schon allein den Unterschied der Energie, die mit diesen beiden Begriffen mitschwingt?

BERUF. BERUFUNG.

Berufung hat etwas Magisches, Lichtes, Wundervolles. Einen Zauber. Es klingt „sinnvoller“.

Beruf klingt eher wie ein Befehl.

2. Wenn dir eine Idee für eine Selbstständigkeit im Kopf herumschwirrt, arbeite sie aus und starte ganz ungezwungen nebenher.

Sich nebenher etwas aufzubauen, ist zwar stressig und kräftezehrend (siehe Eingangstext), ABER: Wenn du dir eine Deadline für diese doppelspurige Lebensphase setzt, ist sie viel akzeptabler und weniger anstrengend.

Denn dann weißt du, dass du über diesen bestimmten Zeitraum Vollgas geben sollst und dieser Turbospurt auch wieder vorbei gehen wird.

3. Räume dir fixe Arbeitszeiten für deine Selbstständigkeit ein!

Fakt ist: What is scheduled, get’s done.

Also geh die sogenannte Extra Mile und starte eine Stunde eher in den Tag. Ich bin jahrelang um 6 Uhr aufgestanden, um dann um 9 Uhr im Büro sein zu können und VORHER schon vieles erledigt zu haben. Übrigens stimmt dich eine solche Morgenroutine auch seeeeeeeeeeehr zufrieden.

Klar! Schließlich startest du entspannter in den Tag, wenn du vor der Arbeit schon gearbeitet hast 😉

4. Suche dir einen MentorIn

Another fact: Alle erfolgreichen Menschen haben Mentoren, die sie begleiten. Hilfe anzunehmen ist ein wichtiger Schritt in deiner Selbstständigkeit. Denn wenn du alles alleine schaffen willst, kommst du irgendwann nicht mehr weiter.

DU bist schließlich nicht skalierbar.

Manchmal braucht es auch einfach eine Person, die einen führt und zeigt, dass man auf dem richtigen Weg ist 🙂

Du hast keine inspirierenden Menschen in deiner Umgebung, sondern nur welche, die dich lähmen? Dann solltest du dringend ein TOXIC PEOPLE DETOX vollziehen.

5. Kontinuität – dranbleiben

Das Unwort des Jahres. Schließlich wissen wir das alle in der Theorie. Kontinuierlich dranzubleiben – WÄHREND man noch Vollzeit angestellt ist – ist allerdings gar nicht so leicht.

Da braucht es wirklich eiserne Disziplin.

Ich frage mich immer wieder, wie ich meine 6-Uhr-Morgenroutine so strikt durchziehen konnte. Und habe auch eine ANTWORT darauf:

WEIL ICH ES WOLLTE. UND EINE VISION HATTE.

DIE HEUTE MEINE MISSION IST.

Ihr kennt sie:

Frauen in ihre Wahrhaftigkeit bringen und ihnen helfen, selbstbewusst wie eine starke, selbstbestimmte Löwin zu werden.

„Erwecke die selbstbewusste Löwin in dir!“ #hearusroar

Tu es. Jetzt!

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Was du jetzt tun könntest:

  1. Deine Idee konzeptualisieren und einen Plan erstellen, wie du vorgehen möchtest, wann du was erreichen willst und wen du eventuell dazu brauchst.
  2. Dich mit deinem Höheren Selbst verbinden und es fragen, WIESO du das machen willst. Was sind deine Werte dahinter? Wofür steht dein Produkt/deine Dienstleistung? Wofür stehst DU?
  3. Dir eine Morgenroutine etablieren. Hilfreich ist hier folgende Fragestellung: Wieso stehst du morgens auf? Was motiviert dich, in den Tag zu starten? Wenn es drei Tassen Kaffee sind, ist das auch gut. Hauptsache, du findest etwas, das dir morgens Freude bereitet und dir einen Grund liefert, auch wirklich aufzustehen.
  4. Dir einen Mentor/eine Mentorin suchen. Wer inspiriert dich? Wer versteht dich? Wenn es in deinem Umfeld nicht wirklich unterstützende Menschen gibt, solltest du auf einen „externen“ MentorIn zurückgreifen. Ich für meinen Teil mache das übrigens immer so, weil ich die Basis einer Zusammenarbeit als sehr viel angenehmer empfinde als mit jemandem, der mich blöd gesagt „aufwachsen sah“ und mich unterbewusst immer mit meinem früheren Ich vergleicht.
    Falls du so gar keine Ahnung, wer dein MentorIn sein könnte, kannst du auch gerne mal mich in Betracht ziehen 😉

Gut. Die Weichen sind gelegt, die ersten Steps eingeleitet? Dann viel Spaß mit deiner Erfüllung und Bestimmung, Leona!

Komme in deine Kraft und zeige der Welt dein Strahlen.
Und dann teile es mit uns! Mit uns allen!

Hear us roar Slogan Selbstbewusstsein Stärken Blog von Sara Erb aka La Sara Leona aus Tirol

xx Sara

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